Praxisabläufe

Zuerst möchten wir Sie ganz herzlich in unserer Praxis begrüßen und Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. Sie sollen sich in erster Linie wohl fühlen und auch ein besonderes Erlebnis mit nach Hause nehmen.

Wenn Sie unsere Praxis betreten können Sie gerne Ihre Garderobe (möglichst ohne Wertsachen) ablegen und sich dann bei der Anmeldung melden. Dazu ist es wichtig, dass Sie die Überweisung von Ihrem Frauenarzt und den Mutterpass mitbringen.

Nach erfolgter Anmeldung gehen Sie gegenüber in den Warteraum, dort werden Sie dann persönlich von uns Ärzten zu den jeweiligen Untersuchungen abgeholt.

Die unterschiedlichen Untersuchungen wie Fruchtwasserpunktionen, Beratung und Ultraschall finden in mehreren Räumen statt. Dadurch kann es auch zu einer zeitlich verschobenen Reihenfolge der Patienten kommen.

Ablauf bei der Fruchtwasserpunktion

Wenn Sie möchten, können Sie vor der Punktion eine humangenetische Beratung bekommen. Es wird immer zuerst ein Ultraschall durchgeführt. Zur Punktion müssen Sie nicht nüchtern sein und der Eingriff erfolgt ohne Betäubung, da der Eingriff wenig schmerzhaft ist und vergleichbar mit einer Blutentnahme.

Die Punktionsnadel wird ständig mit dem Ultraschall kontrolliert, sodass eine Berührung oder gar eine Verletzung des Feten damit ausgeschlossen wird. Nach dem Eingriff werden Sie für zehn Minuten an den Wehenschreiber gelegt, um mögliche Gebärmutterkontraktionen festzustellen.

Eine Begleitperson darf immer gerne mitgebracht werden und ist auch sinnvoll bei längeren Anfahrtwegen. Im Abschlussgespräch erhalten Sie von uns noch ein paar Verhaltensmaßregeln und bekommen einen Bericht für den Frauenarzt mit.

Ablauf beim Ultraschall

Auch hier wird zunächst eine kurze Familienanamnese von den Ärzten erhoben. Wir versuchen, Ihnen soviel wie möglich zu erklären, damit Sie auch eine gewisse Vorstellung von den Bildern Ihres Kindes bekommen.

Gerne dürfen Sie zwischendurch nachfragen, wenn Sie bestimmte Zusammenhänge nicht verstanden haben, denn es braucht eine gewisse Eingewöhnungszeit, wenn man solche Bilder nicht kennt. Sie dürfen gerne ein oder auch zwei Begleitpersonen hierzu mitbringen.

Kleinkinder unter 4–5 Jahren sind allerdings bei einem halbstündigen Ultraschall häufig überfordert und können dann die Konzentration des Untersuchers stören. Bitte wirken Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten daraufhin, dass Kleinkinder möglichst nicht mitgebracht werden.